Wanderer:

Auch aus den Zeiten von „Rocaille“ stammt das Epos (also ein langes Stück
mit vielen, vielen Teilen) „The Lonely Wanderer“ (mit einem Text von Wordsworth).
Unseren damaligen neuen Bassisten beeindruckte das sehr und er meinte,
schon alleine aus der ersten Strophe würden andere ein ganzes Stück fabrizieren.
Jedenfalls wurden dann tatsächlich zwei Stücke daraus, ein „Old Song“ und der
„Wanderer“. Dieser erfuhr allerdings im Lauf der Jahre noch einige Metamorphosen
und weist neben dem schleppenden, aber kernigen Rockfeeling auch eine jazzige
Note auf, die durch Albrechts Saxophon hinzukommt. Schließlich erhielt es auch
einen neuen Text, nämlich Ausschnitte aus der schönen Walter Scott-Geschichte
„The Lay of the Last Minstrel“ (da gab’s übrigens bei den frühen LTB ein Stück, das
so hieß, aber das ist eine andere Geschichte...). Zu hören ist einer der Verse

Text Wanderer:

(Music: Fastenmeier / Lyrics: W. Scott, arr. Fastenmeier)

A wandering Harper, scorned and poor
he begged his bread from door to door
And tuned to please the people’s ear
the harp a king had loved to hear

The last of all the bards was he,
who sung of border’s rivalry

The bigots of the iron time
had called his harmless art a crime
No longer courted and caressed,
high placed in hall, a welcome guest

The last of all the bards was he,
who sung of border’s rivalry

The way was long, the wind was cold
The Minstrel was infirmed and old
His withered cheek and tresses grey
seemed to have known a better day

The last of all the bards was he,
who sung of border’s rivalry